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Die Tradition unserer Fleischerei lässt sich bis 1927 zurückverfolgen. In diesem Jahr baute Rudolph Schmidt das schöne Eckhaus in Gehlberg, das damals Platz für 3 Geschäfte bot. Er selbst eröffnete das Café Schmidt. Albert Schmidt gründete ein Jahr später die Fleischerei Schmidt. Sein Bruder Walter Schmidt zog mit einer Bäckerei ein, die er nach kurzer Zeit nach Erfurt umsiedelte.

Der Erfolg der Fleischerei als Privatbetrieb hielt bis 1959 an. Sie versorgten Gehlberg und die nähere Umgebung mit hochwertigen und schmackhaften Fleisch- und Wurstwaren.

Zur Zeit der DDR-Regierung kam dann alles anders. Um ausreichend Fleischlieferung für die Herstellung der eigenen Produkte zusichern, musste sich die Fleischerei mit anderen Fleischern zur „Produktionsgenossenschaft des Fleischerhandwerks“ (PGH) zusammenschließen. 1972 wurde alles erneut umgewandelt. Diesmal in einen Staatlichen Betrieb (VEB).

Der nächste Schritt war die Eingliederung in den Konsum. Und das was die Fleischerei ausmachte – die Produktion – gab es nicht mehr. Ab sofort war die Fleischerei nur noch für den Vertrieb von Fleisch- und Wurstwaren zuständig.

Mit der politischen Wende, wendete sich auch das Blatt für die Fleischerei Schmidt. Sie wagten einen Neuanfang als Einzelunternehmen und produzierten schmackhafte Produkte nach den traditionellen und beliebten Rezepten.

Seit 1997 trägt die Fleischerei den Namen Heyder-Burmeister Gbr. Und der Erfolg der Original Thüringer Produkte spricht für sich.